Die Rote Emma ist eine Erdรคpfelsorte. Angelehnt an seine rotschalige Namensgeberin, die hier einst zu ebener Erde kultiviert wurde, rรผckt das Konzept des Wohnquartiers im 22. Wiener Gemeindebezirk die regionale und soziale Verwurzelung in den Fokus.
Wohnbau Rote Emma







Planung: ARGE Gerner Gerner Plus AllesWirdGut
Leistungsphasen: 1โ5, 7
Auftraggeber: BWS Gemeinnรผtzige allgemeine Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft und MIGRA Gemeinnรผtzige Wohnungsges.m.b.H.
Wettbewerb: 12.2020 โ 1. Preis
Baubeginn: 05.2023
Fertigstellung: 03.2026
BGF: 45.260 mยฒ
Team: Bogdan Hฤmbฤศan, Felix Kรคmpfel, Irvin Levicki Ahatovic, Jan Schrรถder, Karl Koschek, Katarina Malinaricova, Kristina Mosor, Patrick Tinauer, Peter Jakubicek, Theresia Gruber, Ursula Pivetz
Landschaftsplanung: Carla Lo Landschaftsarchitektur, Wien
Bauphysik & Brandschutzplanung: b-lab ZT GmbH, Wien
Elektro-, Haustechnik-, & Tragwerksplanung: Dr. Ronald Mischek ZT GmbH, Wien
Soziale Nachhaltigkeit: Sonja Gruber, Wien
Leitsystem: Isolde Fitzel, Wien











Im Schaffen von alltagsgerechter Wohnqualitรคt speist sich das als bewegtes Quartier geplante Projekt aus drei Kernideen: Erstens sieht der Entwurf vor, die Trakttiefe sรคmtlicher Baukรถrper so zu reduzieren, dass jede der dadurch breiteren kompakten Wohneinheiten eine grรถรere Fassade bekommt, an der im Inneren wiederum ein flexibel nutzbares Bonuszimmer eingezogen werden kann. Zweitens wurden Balkone in der Roten Emma stets als vollwertige grรผne Rรคume im Freien ausgebaut, die die eigenen vier Wรคnde durch Windschutzwand und Pflanztrog bestmรถglich in den Auรenbereich verlรคngern. Drittens wurden im Erdgeschoร barrierefreie Bereiche geschaffen, die durch vielfรคltige kulturelle, soziale und kommerzielle Angebote einen wertvollen Beitrag zum stรคdtischen Miteinander leisten. Zusรคtzlich zu รถffentlichen Einrichtungen wie der lokalen Volkshochschule, einem Kindergarten, einem Veranstaltungszentrum oder
einem Blumen- und Lebensmittelgeschรคft beherbergt die durchgรคngig mit einer Geschoรhรถhe von vier Metern ausgefรผhrte Sockelzone fรผr die Bewohnerinnen und Bewohner auch gemeinschaftlich nutzbare Rรคume mit Waschgelegenheit und Freiflรคchenbezug. Jede Etage der schlanken Baukรถrper in Holzhybridfertigung verfรผgt auรerdem รผber einen kollektiv nutzbaren Multifunktionsraum sowie รผber einen separat anmietbaren Coworking Space. Ganz oben wiederum befinden sich allgemein zugรคngliche Dachgรคrten, die sich in Typologie und Nutzung an der lokalen Landwirtschaft orientieren und die verbaute Flรคche vollumfรคnglich ausgleichen. Die Pergolen mit Photovoltaikanlagen bieten witterungsgeschรผtzte Rรผckzugsorte und Mรถglichkeiten zum Gรคrtnern: Was hier mit Grauwasser gegossen wird, kann im Erdgeschoร spรคter sozial nachhaltig verkauft werden.

Lageplan


Erdgeschoร
Regelgeschoร


1 1898โ2016
2 2020 Integration der Geschichte
1 Dachlandschaft & Pergola
2 Raumabschluss mit Holzrahmenbau-Auรenwรคnden
3 Vorgesetztes Holzregal mit Balkonen
4 Stahlbeton-Skelettbau
5 Sockelzone mit Arkade
Fotos: tschinkersten, Visualisierung: ARGE Gerner Gerner Plus AllesWirdGut, Modell: mattweiss
Der Kapellenhof
Mein neues Zuhause

4 ร 4 Der Holzpilot
Ein prototypischer Baukasten

AllesWirdGut Architektur ZT GmbH๏ปฟโโ๏ปฟโโโโโ
๏ปฟโโ๏ปฟโโโโโโโUntere Donaustraรe 13โ15
1020 Wien, รsterreich
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AllesWirdGut Architektur ZT GmbH๏ปฟโโ๏ปฟโโโโโ
Jahnstraรe 18
80469 Mรผnchen, Deutschland
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Jahnstraรe 18
80469 Mรผnchen, Deutschland
Gesellschafter: DI Andreas Marth / DI Christian Waldner (GF) / DI Friedrich Passler (GF) / DI Herwig Spiegl
Mitglied der Kammer fรผr Architekten und Ingenieurkonsulenten fรผr Wien,
Niederรถsterreich und Burgenland: ZL 91.519/79-I/3/02
Mitglied der bayerischen Architektenkammer
Handelsgericht Wien / Firmenbuch: 228065s / UID: ATU 55987702
Erste Bank Wien / IBAN: AT67 2011 1280 2411 2400 / BIC: GIBAATWWXXX









































